Das vertretene Rechtssubjekt - Ein Mehrebenevergleich wohlfahrtsstaatlicher Kulturen der rechtlichen Stellvertretung

Ziel des Projekts ist ein Vergleich von Kulturen der Stellvertretung erwachsener Menschen, denen ihre rechtliche Handlungsfähigkeit abgesprochen wird. Seine zentralen Forschungsfragen lauten: Worauf lässt sich die gegenwärtig stark steigendende Bedeutung von Rechtsinstituten der rechtlichen Stellvertretung zurückführen? Was sind die wichtigsten Bedingungsfaktoren der im nationalen und regionalen Vergleich (konkret: zwischen Deutschland und Österreich und innerhalb Österreichs) dennoch sehr unterschiedlich ausfallenden Nachfrage nach formalrechtlicher Betreuung? Was hat es gesellschafts- und rechtstheoretisch zu bedeuten, dass moderne Rechtssubjektivität sich zunehmend als unterstützungsbedürftig erweist und rechtliche Handlungsfähigkeit kontrafaktisch konstruiert werden muss?

 

 

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