Aktuelles

Kolloquium

Reform des Maßnahmenvollzugs

Der Maßnahmenvollzug ist in letzter Zeit durch erschreckende Zustände in den Fokus gerückt. Es besteht nun von allen Seiten ein reges Interesse Veränderungen in Gang zu setzen, um die derzeitige Situation zu verbessern. Um einen Überblick über die bestehenden Reformvorschläge zu erhalten lädt der NEOS Parlamentsklub zur Klub-Enquete „Reform des Maßnahmenvollzugs“ ein. Veronika Hofinger wird Erkenntnisse des IRKS einbringen.

Date: 28. October 2014 12:30
Location: Parlamentsgebäude, Budgetsaal (Lokal VI)



Tagung

Recht & Gesellschaft: Forschungsstand, Perspektiven, Zukunft

"7. Tagung Rechtstatsachenforschung – Heute"

Im Dezember 2013 wurde innerhalb der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie (ÖGS) die Sektion „Recht & Gesellschaft“ gegründet. Durch diesen Institutionalisierungsschritt sollen der inhaltliche Austausch all jener, die in Österreich aus unterschiedlichen Perspektiven und Disziplinen zum Thema „Recht & Gesellschaft“ arbeiten, gefördert und die Rechtssoziologie und Rechtstatsachenforschung in Österreich gestärkt werden. 

Um zu einer Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Forschungsaktivitäten zu gelangen, findet am 23. und 24. Oktober 2014 im „Claudiana“-Saal der Universität Innsbruck eine Auftaktveranstaltung statt. Dabei werden im Rahmen des Innsbrucker Formats „Rechtstatsachenforschung – Heute“ sowohl die Diversität der aktuellen Forschungspraxis als auch die Vielseitigkeit der Forschungsfelder und die Breite methodischer Zugänge gezeigt sowie zukünftige Forschungsperspektiven und richtungsweisende Tendenzen im Forschungsbereich diskutiert. Es werden ua. folgende Fragen behandelt:

Welche Forschungsfelder und Fragestellungen sind aktuell? Welche neuen Problemstellungen entstehen durch den Wandel rechtlicher und staatlicher Strukturen? Welche methodischen Zugänge erlauben es, neue Forschungsfelder zu erschließen, und wie verändern neue methodische Zugänge den Blick auf etablierte Forschungsfelder? Welche theoretischen Bezugspunkte bieten sich an, um Recht als soziales Phänomen zu begreifen?

Date: 23. October 2014 13:30
Location: „Claudiana“-Saal der Universität Innsbruck



Kolloquium

Round Table zu „Unterstützte Entscheidungsfindung“

Im Rahmen des Inclusion-Track-Programms am 4. IASSIDD Europa-Kongress 2014 „Wege zur Inklusion“:

TeilnehmerInnen:

  • Richard Nägele - Selbstvertreter bei Lebenshilfe Vorarlberg
  • Georg Kathrein - Leiter der Zivilrechtssektion im Bundesministerium für Justiz
  • Dorothea Gschöpf - Vertretungsnetz Sachwalterschaft
  • Gertrude Brinek - Volksanwältin
  • Alexander Maly - Leiter Schuldnerberatung Wien
  • Moderation: Hemma Mayrhofer - IRKS Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie

 Link zur Konferenz >

Date: 15. July 2014 17:45
Location: Hörsaal 30 der Universität Wien



Kolloquium

In einer verständlichen Sprache. Wenn mehrsprachige Angeklagte auf einsprachige Gerichtskontexte treffen

Wird jemand in ein österreichisches Strafverfahren verwickelt, der die deutsche Sprache nicht ausreichend beherrscht, um dem Verfahrensgang folgen zu können, ist er oder sie gegenüber Deutsch-sprechenden Beschuldigten bzw. Angeklagten im Nachteil. Besonders herausfordernd wird ein Gerichtsverfahren aber für Beschuldigte und Angeklagte, die es in ihrem Alltag gewohnt sind mehrere verschiedene Sprachen zu verwenden. Martina Rienzner zeigt in ihre Vortrag anhand von Fallbeispielen auf, wie so - trotz entsprechender rechtlicher Bestimmungen - Angeklagte de facto aus ihrem eigenen Verfahren ausgeschlossen werden, d.h. nicht die Möglichkeit haben in allem Umfang zu verstehen, um was es im jeweiligen Verfahrensschritt bzw. im Verfahren als Gesamtes geht und sich selbst bzw. ihre Erzählung zum Tathergang nur eingeschränkt in ihr Verfahren einbringen können.

Näheres zum Vortrag >

Date: 05. June 2014 10:00
Location: Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie, Museumstraße 5/12, 1070 Wien



Kolloquium

Digital Identities and Governmentality

The alluring yet elusive promise of perfect universal identification is one of the most pervasive characteristics of the policy discourse on modern identification. It is the disconnect between the promise of an ideal future and the technical failures of the present that allows the flexibility necessary for those tasked with governing to reconcile the messiness of reality with the abstract dictates of bureaucracy, while legitimizing these decisions in routine practice. Yet for those who are subjected to such programs, identification is a mixed blessing. Instead of clarifying and simplifying the relationship between those who have legitimate claims on the state and the agencies set up to help or protect them, identity regimes create technological black boxes whose output is often a matter of life and death. These dynamics will be discussed in the contexts of the US military’s deployment of mobile biometrics and India’s Unique ID project, opening discussion towards questions of what lessons can be learned for dealing with identification in a digitized society.

Dr. Travis Hall is an Associate Researcher at the Humboldt Institute for Internet and Society in Berlin, Germany.

Date: 30. January 2014 14:00
Location: Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie, Museumstraße 5/12, 1070 Wien



Publikation

Migrationsmanagement

Migrationsmanagement umfassend beleuchtet - aus praktischer, theoretischer und politischer Sicht. Arno Pilgram hat dafür einen Beitrag zu "Kriminalität und Sozialkontrolle" verfasst. Diese mehrdimensionelle Betrachtung von Migrationsforschung haben Gudrun Biffl (Donau-Universität Krems) und Nikolaus Dimmel (Universität Salzburg) soeben herausgegeben.

Interaktiv durch das Buch >



Interview

Neurowissen vor Gericht

Zu den Behauptungen neurowissenschaftlicher Devianzforschung und deren (möglicher) rechtlicher Implikationen - Veronika Hofinger im Interview.

Nachzulesen in der Furche >



Working Paper

Neurobiologische Grundlagen von Kriminalität

Der aktuelle Diskurs über neurobiologische Grundlagen von Kriminalität aus einer kritischen sozialwissenschaftlichen Perspektive aufgearbeitet - ein Working Paper von Veronika Hofinger.

download >



Interview

IRISS im Gespräch

Überwachungstechniken und ihre (un-)erwünschten Risiken und Nebenwirkungen. Wie diese von staatlicher und kommerzieller Seite genutzt werden und welche gesellschaftlichen Implikationen dies hat, ist Ziel des im Februar 2012 angelaufenen Projects IRISS.

Der Standard: Netizens, Netzzombies und Nacktscanner >
ORF.at: Forscher nehmen Überwachung unter die Lupe >
Die Presse: Neue Konzepte gegen den Überwachungsstaat >
Wiener Zeitung: Big Brother's Feigenblatt >



Interview

Das Gesetz des Schweigens

Österreich im März 2012: Beobachtungen zur Funktionsweise eines Machtapparats im Vorschein seiner drohenden Demontage - und zum Zustand eines Gemeinwesens im faszinierenden Wechselspiel zwischen Hysterie und Gemütlichkeit - von Reinhard Kreissl.

Nachzulesen auf derStandard.at >