Neu Erschienen

Open Access-Publikation

Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit

Mobile Jugendarbeit stellt ein aufsuchendes, lebensweltorientiertes soziales Unterstützungsangebot für eine besonders vulnerable Zielgruppe dar. Die vorliegende Studie zu vier Einrichtungen mobiler Jugendarbeit in Österreich erfasste die hohe Komplexität von Wirkdynamiken und -zusammenhängen im Interventionsfeld der mobilen Jugendarbeit durch ein komplexes Forschungsdesign und einen Mix aus fünf methodischen Zugängen. Jeder Forschungszugang zeichnete sich durch spezielle Stärken aus, die sich wechselseitig ergänzten und besonders aussagekräftige Wirkungserkenntnisse ermöglichten.

Die im Verlag Barbara Budrich erschienene Publikation steht hier als eBook (PDF) kostenfrei zum Download bereit. Die Print-Version (Paperback) kann zum Preis von € 39,10 (Dtld.: 38,00) im Buchhandel erworben werden.

 



Open Access-Publikation

Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in der Wiener Psychiatrie von 1945 bis 1989

Die vom Wiener Krankenanstaltenverbund beauftragte Studie hatte die zeithistorisch-sozialwissenschaftliche Erforschung zweier Einrichtungen zur stationären Unterbringung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen zum Ziel: Pavillon 15 „Am Steinhof“ (ab 1963 Psychiatrisches Krankenhaus „Baumgartner Höhe“) und die vom Neuropädiater Andreas Rett gegründete „Abteilung für entwicklungsgestörte Kinder“ am Neurologischen Krankenhaus der Stadt Wien-Rosenhügel wurden in zweijähriger Arbeit auf breiter Datenbasis erforscht.

Die gesamte Studie steht als eBook (PDF) kostenfrei zum Download bereit. Das Buch ist auch als Paperback zum Preis von € 29,90 im Buchhandel erhältlich. 



Ergebnispräsentation

Deradikalisierung im Gefängnis

Ziel dieser Begleitforschung ist es, die Wirkung der im Strafvollzug gesetzten Interventionen auf radikalisierte Gefangene zu untersuchen und dem Strafvollzug aus der wissenschaftlichen Aufarbeitung konkreter Fälle Wissen zur Verfügung zu stellen, um die gesetzten Maßnahmen nachzujustizeren. Der Endbericht wurde heute gemeinsam mit Justizminister Brandstetter der Öffentlichkeit vorgestellt und steht hier zum Download bereit. 



Open Access-Publikation

Vom vertretenen zum unterstützten Rechtssubjekt

Das vom Bundesministerium für Justiz 2014/15 durchgeführte Modellprojekt „Unterstützung zur Selbstbestimmung“ erprobte im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention Möglichkeiten, eine gesetzliche Vertretung in Form von Sachwalterschaft zu vermeiden und durch ein erweitertes Clearing vorab alternative Unterstützungen zu erschließen. Die Ergebnisse der begleitenden Evaluationsstudie des IRKS wurden in Band 7 der Schriften zur Rechts- und Kriminalsoziologie veröffentlicht. Die Publikation bietet wertvolle Erkenntnisse zum komplexen Zusammenwirken von persönlicher Lebenssituation und privatem Umfeld, der eingebundenen öffentlichen und sozialen Institutionen sowie der jeweiligen regionalen Infrastruktur an Unterstützungsangeboten.

 



Forschungsprojekt

Studie zur Kronzeugenregelung

Die große Kronzeugenregelung nach §§ 209a und 209b StPO wurde mit 1.1.2011 auf sechs Jahre befristet eingeführt. Man erwartete sich von der neuen Regelung die Aufklärung schwerer Wirtschafts- und Korruptionsdelikte sowie die Beschleunigung langer, komplexer Verfahren. Abgesehen von dem unter dem Schlagwort „Telekom-Affäre“ bekannt gewordenen Fall kam die Kronzeugenregelung bisher jedoch nur sehr selten zur Anwendung. Die nun zur Veröffentlichung freigegebene Studie zielt darauf ab, bisherige Erfahrungen aus der Praxis zu sammeln, um diese in ein Handbuch und in die Neuformulierung der Regelung einfließen zu lassen.