"Crime Prevention Through Environmental Design" - mehr Sicherheit in der Stadt
durch Architektur und Design
Das Empfinden von Sicherheit und Unsicherheit im öffentlichen Raum wird meistens durch die Zielstrebigkeit, mit der wir uns von A nach B bewegen, verdrängt und nur unbewusst erlebt. Oft wird den diffusen Unsicherheitsgefühlen, die von bestimmten Orten ausgehen, mit routiniertem Vermeidungsverhalten begegnet: Man geht Umwege und meidet bestimmte Orte bei Dunkelheit.
Unter dem Titel „Crime Prevention Through Environmental Design (CPTED)“ überlegen SicherheitsexpertInnen in internationalen Arbeitsgruppen gemeinsam mit ArchitektInnen, RaumplanerInnen und DesignerInnen, wie durch städtebauliche und architektonische Gestaltung Unsicherheitsräume vermieden werden können.
Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie Beleuchtung, Belebung, Pflege und Sauberkeit, Übersicht und Orientierung, Transparenz, Farbe und Baumaterial Ihr Sicherheitsgefühl in der Stadt beeinflussen? Fühlen Sie sich in einer videoüberwachten Zone tatsächlich sicherer? Wo liegt die Grenze zwischen privatem und öffentlichem Raum? Was denken sie über das Verhältnis von informeller (sozialer) Kontrolle und formeller (autoritärer) Kontrolle?
Mit dieser Fotoausstellung soll sichtbar gemacht werden, was meistens nur unbewusst erlebt wird: Die Kriminalsoziologen Veronika Hofinger (Fotos) und Günter Stummvoll (Text) haben die „Sicherheitsbrille“ aufgesetzt und Raumsituationen in Wien fotografisch festgehalten und kommentiert.
Plakat Nr. 1 (halböffentlicher Raum in Wohnhausanlagen)
Plakat Nr. 2 (Zugänge und Eingänge)
Plakat Nr. 3 (öffentlicher Verkehr)
Plakat Nr. 4 (öffentlicher Raum)
Plakat Nr. 5 (Sicherheitsarchitektur)