Aussergerichtliche Schlichtung als opferstützendes Instrument


Das Projekt „Außergerichtliche Schlichtung als opferstützendes Instrument" verfolgt das Ziel, den Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) in Deutschland bzw. den Tatausgleich (TA) in Österreich auf seine Wirkungen für die Opfer zu untersuchen und zu prüfen, welche Bedingungen positive Effekte für die Opfer befördern bzw. verhindern. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie „Coping-Prozesse" bei den Opfern durch die außergerichtliche Schlichtung beeinflusst werden (können) und welche Faktoren bedeutsam sind, um positive Aufarbeitungsprozesse zu erleichtern. Die vorhandenen qualitativen Standards sowie die Umsetzungspraxis des TOA bzw. TA werden mit den Ergebnissen internationaler Forschung abgeglichen und auf dieser Basis in Richtung einer stärkeren Unterstützung von Opfern geprüft und Empfehlungen für die Praxis ausgearbeitet. Die Staatsanwaltschaften und die Polizei sollen weiter für Fragen der Einleitung von mediativen Prozessschritten sensibilisiert werden. Bürokratische Logiken, die diesem Ziel entgegenstehen, sind im Rahmen des Projekts zu beschreiben und Vorschläge für eine Veränderung der Praxis mit den Behördenvertretern anzuregen. Ein weiteres Projektziel bildet (in Übereinstimmung mit der EU-Programmlinie) die Formulierung von Aussagen darüber, welche Begleitung/Beratung für die Opfer bereits besteht oder nötig erscheint um Opfer gleichzeitig so weit wie möglich zu schützen.

Projekt Laufzeit

Juli 2011 bis Juli 2013

Projektleitung

Wolfgang Stangl

Konsulent


ProjektmitarbeiterInnen

Walter Hammerschick

Kaufmännische Geschäftsführung/ Leitungsteam


Webseite

http://www.mediation-im-strafverfahren.de