Das vertretene Rechtssubjekt

Ein Mehrebenevergleich wohlfahrtsstaatlicher Kulturen der rechtlichen Stellvertretung


Ziel des Projekts ist ein Vergleich von Kulturen der Stellvertretung erwachsener Menschen, denen ihre rechtliche Handlungsfähigkeit abgesprochen wird. Seine zentralen Forschungsfragen lauten: Worauf lässt sich die gegenwärtig stark steigendende Bedeutung von Rechtsinstituten der rechtlichen Stellvertretung zurückführen? Was sind die wichtigsten Bedingungsfaktoren der im nationalen und regionalen Vergleich (konkret: zwischen Deutschland und Österreich und innerhalb Österreichs) dennoch sehr unterschiedlich ausfallenden Nachfrage nach formalrechtlicher Betreuung? Was hat es gesellschafts- und rechtstheoretisch zu bedeuten, dass moderne Rechtssubjektivität sich zunehmend als unterstützungsbedürftig erweist und rechtliche Handlungsfähigkeit kontrafaktisch konstruiert werden muss?

Projekt Laufzeit

Jänner 2012 bis Dezember 2014 (Habilitationsprojekt)

Projektleitung

Walter Fuchs

Wissenschaftlicher Mitarbeiter