Sicherheitsempfinden in Wien

Sonderauswertung der Sozialwissenschaftlichen Grundlagenstudie II


Bei der vorliegenden Untersuchung zum „Sicherheitsempfinden in Wien“ handelt es sich um eine Sonderauswertung der „Sozialwissenschaftlichen Grundlagenstudie II für Wien“ im Auftrag der Stadt Wien, MA 18, Stadtplanung und Stadtentwicklung. Der Grundlagenstudie liegt eine alle Dimensionen von Lebensqualität betreffende Befragung von 8.500 zufällig ausgewählten in Wien lebenden Personen über 15 Jahren im Zeitraum Oktober 2012 bis Juli 2013 zugrunde.  

Für die Sonderauswertung sind die Daten zu Unsicherheitserfahrungen und Sicherheitsempfinden verwendet und für demographisch unterschiedliche Personengruppen, Stadtregionen, Wohnsituationen etc. ausgewertet worden. Ferner wurde ein Vergleich mit einer früheren Untersuchung aus dem Jahr 2008 angestellt. Das Ergebnis auf eine Kurzformel gebracht: Das subjektive Sicherheitsempfinden lässt sich nicht aus unmittelbarer persönlicher Betroffenheit durch Kriminalität (Viktimisierung) erklären, sondern ist das Resultat eines kognitiven und emotionalen Verarbeitungsprozesses, bei dem materielle und soziale Ressourcen und allgemeine Lebenszufriedenheit eine Rolle spielen.

Links zum Thema: 

https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/studien/pdf/b008411.pdf

https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/studien/pdf/b008293.pdf

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