Inklusion & Exklusion

Das Begriffspaar Inklusion/Exklusion etablierte sich in den letzten Jahrzehnten sowohl auf sozialpolitischer als auch auf sozialwissenschaftlicher Ebene zur Bezeichnung und Analyse von kritischen Soziallagen, Marginalisierungsphänomenen und Ausgrenzungsprozessen. Das Forschungsinteresse des Instituts gilt Fragen gesellschaftlicher Teilhabe, Praktiken und Institutionen sozialer Kontrolle und Hilfe, Diskriminierungsphänomenen und Schutzmaßnahmen dagegen und insbesondere auch der Auseinandersetzung mit Alternativen zu exkludierenden und punitiven gesellschaftlichen Praktiken.


Erfahrungen und Prävention von Gewalt an Menschen mit Behinderungen

Die empirische Studie strebt erstmals österreichweit eine repräsentative Erfassung von unterschiedlichen Gewalterfahrungen von Menschen mit Behinderungen an. Der Fokus der Studie liegt auf erwachsenen…


Towards Pre-Trial Detention as Ultima Ratio

In many European countries, a high numbers of persons are held in pre-trial detention. Pre-trial detention primarily serves procedural purposes: to prevent a suspect from absconding or from tampering with…


Legalbiografien-Replikation

Das Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie hat im Jahr 2008 eine viel beachtete Studie zur Legalbewährung von ehemaligen Neustart-Klienten und Klientinnen erstellt. Die Studie untersuchte, ob Personen…


Menschen mit Behinderung in der Wr. Psychiatrie von der Nachkriegszeit bis in die 1980er Jahre

Den Ausgangspunkt für die Erforschung der beiden stationären Einrichtungen bilden die aktuellen Vorwürfe in Bezug auf pflegerisch-betreuerische Missstände sowie menschenunwürdige Zustände bzw. ebensolche…


Evaluation des Pilotprojektes "Sozialnetz-Konferenz bei Maßnahmenuntergebrachten"

Nach positiven Erfahrungen mit einem Pilotprojekt führt der Verein NEUSTART Sozialnetzkonferenzen (SONEKOs) für Jugendliche seit November 2014 österreichweit durch. Jugendliche in Untersuchungs- oder Strafhaft…