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Law, Age and Technology - Probleme von unterstützenden Technologien in der Altenpflege


Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels knüpfen sich zwei Hoffnungen an den Einsatz unterstützender Technologien in der Altenpflege: Zum einen sollen technische Lösungen helfen, die Kosten von Pflegedienstleistungen zu dämpfen. Zum anderen wird von solchen Systemen erwartet, die Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben im Alter zu verbessern. Gegenwärtig fehlt jedoch noch ein breiterer Diskurs über mögliche unerwünschte Nebenfolgen dieser Technologien. Kritische Fragen betreffend datenschutzrechtlicher Probleme, Freiheitsbeschränkung, Haftungsrecht und rechtlicher Stellvertretung sind bisher noch wenig thematisiert. Ziel des Projekts ist die Analyse der in der akademischen und politischen Diskussion eher vernachlässigten rechtlichen Dimension aus rechts- und sozialtheoretischer Perspektive. Am Beispiel der Situation in Österreich sollen die Verbreitung, die Praxis und die Erfahrung mit sogenannten ambient-assisted-living (AAL)-Technologien untersucht werden. Dabei werden explorative Interviews und organisationsethnographische Analysen zum Einsatz kommen. Die Ergebnisse dieser Analyse sollen in ein Weißbuch einfließen, das den unterschiedlichen Stakeholdern Anhaltspunkte für die Entwicklung und den Einsatz von AAL-Technologien aus rechtssoziologischer Perspektive an die Hand geben wird.

Projekt Laufzeit

März 2011

Projektleitung

Arno Pilgram

Wissenschaftlicher Mitarbeiter


ProjektmitarbeiterInnen

Reinhard Kreissl

Ehemaliger wissenschaftlicher Leiter

Leo Matteo Bachinger

Wissenschaftliche Assistenz (ehem.)


Walter Fuchs

Wissenschaftlicher Mitarbeiter


Webseite

http://deutsch.ceit.at/ceit-raltec/projekte/law-age-and-technology