Sachwalterschaft, Clearing und Alternativen zur Sachwalterschaft


Vor dem Hintergrund stark ansteigender Sachwalterbestellungen gibt es bereits seit den 1990er Jahren Bemühungen, den Einsatz der knappen Kapazitäten der Vereinssachwalterschaft effizienter zu gestalten und Sachwalterschaften öfter zu vermeiden. Dieses Ziel sollte durch ein Bündel von Maßnahmen erreicht werden, die schließlich unter der Bezeichnung „Clearing“ zusammengefasst wurden. Einerseits wurde angestrebt, anregende Personen gezielt über subsidiäre und weniger eingriffsintensive Hilfen zu beraten – eine Aufgabe, die auch im Lichte aktueller Diskussionen um die UN-Behindertenrechtskonvention an Relevanz gewinnt. Andererseits wollte man die Bereitschaft und Motivation nahe stehender Personen fördern, eine Sachwalterschaft zu übernehmen oder fortzuführen. Die vorliegende Studie zum Thema  Sachwalterschaft und Clearing wurde im Auftrag des Bundesministerium für Justiz durchgeführt und sollte Aussagen über den „Erfolg“ dieses Instruments treffen.

Projektmitarbeit: Leo Matteo Bachinger

Projekt Laufzeit

September 2012 bis Mai 2013

ProjektmitarbeiterInnen

Walter Fuchs

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Walter Hammerschick

Kaufmännische Geschäftsführung/ Leitungsteam



Projekt Berichte