Dr. MA Walter Fuchs
wissenschaftlicher Mitarbeiter

walter.fuchs(at)irks.at

* 1977. 1995 bis 2007 Studium der Rechtswissenschaften und Kriminologie in Innsbruck, Rotterdam und Hamburg. 2002-2003 Gerichtspraxis in Innsbruck. 2006 „Franz-Gschnitzer-Preis“ der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck für die Dissertation „Private Sicherheitsdienste und öffentlicher Raum“. 2006 bis 2007 Tutor für Statistik am Masterstudiengang „Internationale Kriminologie“ der Universität Hamburg. 2007 bis 2008 freier Mitarbeiter am „Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung“ in Hamburg. 2008 bis 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Rechtswissenschaft der Universität Hamburg. Seit 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie.

 

Arbeits- und  
Forschungsschwerpunkte:
 

Rechtssoziologie, Soziologie abweichenden Verhaltens und sozialer Kontrolle, Recht und Alter, Wirtschafts- und Staatskriminalität

   
Veröffentlichungen:  
(Auswahl)
 

Monographien

Franz Exner (1881-1947) und das Gemeinschaftsfremdengesetz – Zum Barbarisierungspotenzial moderner Kriminalwissenschaft, Hamburger Studien zur Kriminologie und Kriminalpolitik Nr. 44, LIT-Verlag, Berlin 2008.

Private Sicherheitsdienste und öffentlicher Raum – Ein Überblick über die öffentlich-rechtlichen Rahmenbedingungen in Österreich mit rechtstatsächlichen und kriminologischen Anmerkungen, Dissertation, Innsbruck 2005 (ausgezeichnet mit dem „Franz-Gschnitzer-Preis“ der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Innsbruck).


Beiträge in Zeitschriften und Sammelbänden

Private, öffentliche und legitime Sicherheitsarbeit, SIAK-Journal - Zeitschrift für Polizeiwissenschaft und polizeiliche Praxis 2011, im Erscheinen.

Zählen und Verstehen: Jugenddelinquenz, erfahrungswissenschaftlich betrachtet, in: Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (Hrsg.), 6. Bericht zur Lage der Jugend in Österreich (mit Brita Krucsay), Wien 2011, S. 353-375.

„Drakonisches Recht“ und Ursprungskritik, Kritische Justiz 2011, S. 84-98.

Zwischen Wirtschaftsrisiko und Menschheitsverbrechen – Zum analytischen Zusammenhang von Korruption, Staatskriminalität und Menschenrechten, in: Kliche, Thomas/Thiel, Stephanie (Hrsg.), Korruption. Vorteilsnahme im Alltag von Wirtschaft, Gesellschaft und Politik (mit Andrea Kretschmann), Pabst Publishers, Lengerich/New York 2011, S. 152-176.

Lokale Rechtskulturen im Sachwalterrecht – Eine multivariate Analyse, Interdisziplinäre Zeitschrift für Familienrecht 2010, S. 318-323.

„Fürsorgerische Freiheitsentziehung“ ante portas? Deutsche Erfahrungen mit geschlossener Unterbringung und mögliche Implikationen für Österreich, Interdisziplinäre Zeitschrift für Familienrecht 2010, S. 56-58.

Volksgemeinschaftsteufel, Voodoo-Kritik und die Selbst-Delegitimierung marktförmiger Jugendkriminalitätszählung, Kriminologisches Journal 2009, S. 261-271.

Opiatabhängige Eltern mit minderjährigen Kindern – Lebenssituation und Risikoindikatoren (mit Marcus-Sebastian Martens und Uwe Verthein), Suchttherapie 2008, S. 130-135.

Von der Notwendigkeit einer Strafrechts-Tatsachenforschung – und warum die Kriminologie dabei weder stehen bleiben kann noch soll, in: Barta, Heinz/Ganner, Michael/Lichtmannegger, Helmuth (Hrsg.), Rechtstatsachenforschung – Heute, Innsbruck University Press, Innsbruck 2008, S. 66-84.

Legitimationstechniken, Sicherheitspraktiken: Von der Normalität des Staatsverbrechens – Eine erkenntnistheoretische Diskussion am Beispiel des Falles Murat Kurnaz (mit Andrea Kretschmann). Kriminologisches Journal 2007, S. 260-277.

Zwischen Deskription und Dekonstruktion: Empirische Forschung zur Jugendkriminalität in Österreich 1968 bis 2005, IRKS Working Paper Nr. 5, Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie, Wien 2007.

Private Sicherheitsdienste und öffentlicher Raum – Skizze einer grundrechtlichen Typologie anhand der Situation in Österreich, in: Schulte-Ostermann, Juleka/Henrich, Rebekka Salome/Kesoglu, Veronika (Hrsg.), Praxis, Forschung, Kooperation – Gegenwärtige Tendenzen in der Kriminologie, Verlag für Polizeiwissenschaft, Frankfurt am Main 2006, S. 39-55.


Rezensionen und Tagungsberichte

Das Recht, sein Anderes und seine Kritik, Bericht über die Tagung „Das Andere des Rechts – Dimensionen der Rechtskritik in der Gegenwart“ (17./18.7.2009, Berlin), juridicum 2010, S. 123-125.

Beate Ehret: Strafen oder Erziehen? Eine komparative Längsschnittstudie zu den Auswirkungen strafrechtlicher Verfolgung von Jugenddelinquenz in Bremen, Deutschland und Denver, CO, USA, Kriminologisches Journal 2009, S. 147-149.


Vortragsmanuskripte und Zeitungsartikel

Alterspflege 2.0 - Autonomie oder Freiheit?, Facons de Voir 2/2011, S. 6.

Systems of advocacies for the elderly in a comparative perspective, Berlin, 24.9.2010 (Project ADEL, final conference).

Reinheit hat ihren Preis, Kommentar der anderen, Tageszeitung „Der Standard“, 17.8.2010.

Der Internationale Strafgerichtshof als Chance, Gastkommentar in der Tageszeitung „Die Presse“, 17.8.2002.

 

 

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