Zwischen rigidem Kontrollregime und Kontrollversagen: Das Kinderheim Wilhelminenberg

Das IRKS verfasste zum im Juni 2013 erschienenen Endbericht der Kommission Wilhelminenberg und auf Basis der dort gesammelten und erhobenen Daten eine ergänzende Studie. Hemma Mayrhofer beschäftigt sich darin mit der Frage, welche heiminternen Strukturen, Strategien und Mechanismen einerseits und welche institutionellen Gelegenheitsstrukturen in der Wiener Jugendwohlfahrt andererseits das langjährige Fortbestehen eines totalitären Systems im ehemaligen Kinderheim Wilhelminenberg ermöglichten und unterstützten.

Ziel des Beitrags ist es, das Zusammenwirken der unterschiedlichen Ebenen bei der Schaffung von "günstigen" Rahmenbedingungen für Missstände sichtbar zu machen. Die Studie zeichnet die Konturen eines Systems des Ruhighaltens, Schweigens und Wegschauens nach, die das lange Beharrungsvermögen des Kinderheims Wilhelminenberg trotz zunehmender Diskrepanz zur sich verändernden gesellschaftlichen Umwelt verständlich machen.

Zum Download des Endbericht der Wilhelminenberg Kommission >


Autoren

Hemma Mayrhofer

Wissenschaftliche Geschäftsführung/ Leitungsteam


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