PD Dr. Reinhard Kreissl

Wissenschaftlicher Leiter des Insituts

reinhard.kreissl(at)irks.at

1952 in München geboren. Soziologie-Diplom an der Universität München, Promotion an der Universität Frankfurt, Habilitation an der Universität Wuppertal. Forschung und Lehre an verschiedenen Universitäten in Deutschland, USA und Australien. Fellow des Hanse-Wissenschaftskollegs (1999/2000; 2005/2006). Mitherausgeber des Kriminologischen Journals, Vorstandsmitglied der Gesellschaft für interdisziplinäre wissenschaftliche Kriminologie (1996 -2000). Leiter des Department Recht und Gesellschaft 2008-2010.

 

Arbeits- und  
Forschungsschwerpunkte:
 

Rechtssoziologie und Soziologie abweichenden Verhaltens und sozialer Kontrolle, Wissen(schafts)soziologie, sozialwissenschaftliche Aspekte der Kognitions- und Neurowissenschaften

 
Veröffentlichungen:  
(Auswahl)
  

Neurowissenschaftliche Befunde, ihre Wirkung und Bedeutung für ein Verständnis der Jugendkriminalität. In: Dollinger/ Henning-Schmidt-Semisch (Hg.): Handbuch der Jugendkriminalität. Wiesbaden VS-Verlag 2010, S. 113-124.

Globale Trends und lokale Differenzen - Kulturen der Kontrolle und politische Steuerung in Hamburg und München (gemeinsam mit Lars Ostermeier). In: Hess/ Ostermeier/ Paul (Hg.): Kontrollkulturen. Texte zur Kriminalpolitik im Anschluss an David Garland. Beiheft Kriminologisches Journal 2007.

Die Fake Guerilla im Cybermarxismus. Vorüberlegungen zur Transformation sozialer Kontrolle und ihrer Kritik. In: Frehsee u.a. (Hg.): Konstruktion der Wirklichkeit durch Kriminalität und Strafe. Baden-Baden Nomos 1997.

Die Kontrollvergessenheit der Gesellschaftstheorie. In: Peters (Hg.): Soziale Kontrolle. Opladen Leske u. Budrich 2000.

European Folkdevils und die Politik Innerer Sicherheit in der Festung Europa (gemeinsam mit M. Fischer). In: Hanak/ Stangl (Hg.): Innere Sicherheiten. Jahrbuch für Rechts- und Kriminalsoziologie 2002. Baden-Baden Nomos 2002.

Stichworte „Gemeinschaft“ und „Zirkulation“. In: Bröckling u.a. (Hg.): Glossar der Moderne. Suhrkamp Frankfurt a.M. 2004.

Von der Entzauberung des Kriminellen zur sich selbst verdächtigenden Gesellschaft. In: Widersprüche Heft 91 2004, S. 7-16.

Die Kriminologie vor der Praxis – mehr oder weniger ratlos. Theoretische Überlegungen zum Verhältnis von Politik und Wissenschaft, demonstriert an ausgewählten Fallbeispielen. In: Kriminologisches Journal Sonderheft 2004.

Gesellschaft, Körper, Kriminalität. Überlegungen zum Verhältnis von Bio- und Sozialwissenschaften in der Kriminologie. In: Kriminologisches Journal Heft 4 2005, S. 296-315.

 

 

 

     < Startseite