Aktuelles

Podiumsdiskussion

Forum Alpbach: Wie viel Freiheit braucht eine Gesellschaft?

Wie viel Freiheit braucht die Gesellschaft? Wieviel Sicherheit ist nötig, um sowohl das Individuum zu schützen als auch die öffentliche Ordnung nicht zu gefährden? Sind Freiheit und Sicherheit Gegensätze oder bedingen sie einander in den verschiedensten Gesellschaftsbereichen? Diese Fragen diskutiert Hemma Mayrhofer mit anderen ExpertInnen bei den Technologiegesprächen 2019.  

Date: 23. August 2019 13:15
Location: Forum Alpbach, Hotel Böglerhof



Vortrag

E-YOUTH.works – Offene Jugendarbeit in und mit neuen Medien als Schutzmaßnahme gegen radikalisierende Internetpropaganda

Hemma Mayrhofer referiert auf der 9. KIRAS-Fachtagung 2019 ausgewählte Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt E-YOUTH.works.

Date: 27. Juni 2019 09:30
Location: Radisson Blu Park Royal Palace Hotel Vienna, Schlossallee 8, 1140 Wien



Vortrag

Langer Nachhall der NS-Zeit: Kinder mit Behinderungen am ‚Steinhof‘ 1945-1983

Hemma Mayrhofer trägt auf der 29. Internationalen SommerAkademie des Instituts für jüdische Geschichte Österreichs zum Schwerpunkt „Die Utopie des ‚gesunden‘ Volkskörpers“ Ergebnisse des Forschungsprojekts „Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in der Wiener Psychiatrie von 1945 bis 1989“ vor.

Date: 04. Juli 2019 16:45
Location: Volkskundemuseum Wien, Laudongasse 15-19, 1080 Wien



Abendveranstaltung

Extremismus und Radikalisierungsprävention in einer digitalisierten Gesellschaft

Das Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie freut sich, zu einer hochkarätig besetzten Abendveranstaltung einzuladen. Um Anmeldung bis 28.03.2019 wird gebeten: office@irks.at  

Date: 04. April 2019 18:00
Location: Kleiner Festsaal des Bundesministeriums für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz, Museumstr. 7



Vortrag

Auf dem Weg zu virtuellen role models und online-streetworkern?

Zur Transformation von Handlungsräumen und Interventionsmethoden in der Offenen Jugendarbeit.
Die Fachkräfte der Offenen Jugendarbeit stehen gegenwärtig vor der Herausforderung, ihre Arbeitsformen und fachlichen Haltungen den veränderten Lebenswelten und Interaktionsräumen der Jugendlichen anzupassen. Sie haben sich zudem mit den neuen Risiken auseinanderzusetzen, denen diese in einer digitalisierten Gesellschaft gegenüberstehen. Hemma Mayrhofer stellt in ihrem Beitrag auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) aktuelle Forschungsergebnisse zu Veränderungen der Fachlichkeit in der Offenen Jugendarbeit vor und skizziert Entwicklungsbedarfe, die im Rahmen des KIRAS-Forschungsprojekts E-YOUTH.works identifiziert wurden.

Link zur DGSA-Jahrestagung: https://www.dgsa.de/veranstaltungen/tagungen/

Date: 27. April 2019 09:00
Location: Duale Hochschule Baden-Württemberg, Rotebühlstraße 131, 70197 Stuttgart



Artikel

Kommentar zum Gewaltschutzgesetz

Das Dritte Gewaltschutzgesetz, das derzeit zur Begutachtung vorliegt, enthält sinnvolle Maßnahmen zur Gewaltprävention und zum Opferschutz. Die strafrechtlichen Verschärfungen gehören nicht dazu. Ein Kommentar im Rechtspanorama von Veronika Hofinger.



Artikel

Mission Impossible? The professionalisation of Austrian probation between desistance and “what works”

Dieser im European Journal of Probation publizierte Artikel beschäftigt sich mit aktuellen Veränderungen in der österreichsichen Bewährungshilfe. Mit der Einführung der Deliktverarbeitung, eines Programms zur Senkung des Rückfallrisikos, das auf verhaltenstherapeutischen Ansätzen beruht, folgt die Bewährungshilfe dem What-Works-Ansatz. Der Artikel prüft aus der Perspektive der Desistance Forschung, die gerade in Abgrenzung zum risikoorientierten What Works entstanden ist, wie sich diese Neuerungen auswirken. Was beudetet diese Re-Orientierung für die Beziehung zwischen BewährungshelferIn und KlientIn? Verdrängt die Arbeit am Rückfallrisiko die Hilfe zur Sozialintegration? Und wie beurteilen jene, die das Programm durchlaufen haben, seine Wirkung? 



Artikel

Stigmatisierende Deutungsrahmen und institutionalisierte Verant­wortungslosigkeit

Hemma Mayrhofer untersucht in ihrem Beitrag im Österreichischen Jahrbuch für Soziale Arbeit (ÖJS) strukturelle Ermöglichungsbedingungen für Gewalt und Vernach­lässigung von Kindern und Jugendlichen in stationärer Unterbringung in der jüngeren Geschichte Wiens.

Link zur open access-Zeitschrift: 

https://eplus.uni-salzburg.at/obvusboa/download/generic/3577562?originalFilename=true



Artikel

"... und irgendwo verstauen"

Im eben erschienenen Beitrag von Hemma Mayrhofer und Katja Geiger werden anhand von vier Fallrekonstruktionen zu einst auf Pavillon 15/"Am Steinhof" untergebrachten Kindern die Wege in den sogenannten Kinderpavillon und das dort zwischen 1945 und 1983 herrschende System aus Vernachlässigung und Gewalt exemplarisch verdeutlicht. Die personenzentrierte Darstellung zeigt auf, wie sich medizinisch-psychiatrische Deutungs- und Handlungsschemata, institutionelle Abschiebepolitiken, Organisationsstrukturen sowie Pflege- und Betreuungskulturen in reale biografische Verläufe und persönliche Entwicklungschancen einschreiben bzw. wie dadurch solche Chancen vorenthalten werden.

Hemma Mayrhofer / Katja Geiger: „... und irgendwo verstauen“ - Kinder mit Behinderungen „Am Steinhof“ nach 1945. VIRUS 17/2018, 181-202



Buchbeitrag

Erkundung der Theorielandschaft – Klassische rechtssoziologische Ansätze

In diesem neu erschienenen Beitrag zu einem Einführungsband in das junge Forschungsfeld der "Interdisziplinären Rechtsforschung" stellt Walter Fuchs klassische theoretische Ansätze der Rechtssoziologie vor, unter anderem die Entwürfe von Eugen Ehrlich, Max Weber, Theodor Geiger, Niklas Luhmann und Jürgen Habermas. Dabei zeigt er auch die Relevanz theoretischer Rahmungen für konkrete empirische Forschungsvorhaben auf.

Walter Fuchs: Erkundung der Theorielandschaft – Klassische rechtssoziologische Ansätze, in: Boulanger, Christian/Rosenstock, Julika/Singelnstein, Tobias (Hg.), Interdisziplinäre Rechtsforschung – Eine Einführung, Springer VS, Wiesbaden 2019.