Aktuelles

Tagung

6. Universitäre Strafvollzugstage

Wie kann die Wissenschaft den Stafvollzug bei der Bewältigung seiner komplexen Aufgaben unterstützen? Veronika Hofinger referiert bei den 6. Universitären Strafvolzugstagen in Innsbruck zum Thema "De-Radikalisierung im Gefängnis", Walter Hammerschick nimmt an der Podiumsdiskussion "Vollzug und Wissenschaft - zwei Welten" teil. 

Date: 28. November 2019 11:00
Location: Universität Innsbruck, Rechtswissenschaftliche Fakultät



Panel

DECOUNT beim Security Research Event

Das Projektteam von DECOUNT wurde eingeladen, Zwischenergebnisse aus dem laufenden Forschungprojekt beim Security Research Event 2019 in Helsinki zu präsentieren. Im Rahmen einer Ausstellung präsentieren Mitglieder des Projektteams einen Prototypen des Videospiels, das im Rahmen von DECOUNT erstellt wird. 

Date: 06. November 2019 11:00
Location: Helsinki Congress Paasitorni



Kongress-Session

Mobilisierung von Recht im Wandel

Die von der ÖGS-Sektion „Recht und Gesellschaft“ veranstaltete Session ist Teil des Kongresses der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie. Walter Fuchs referiert zum Thema „Das Verhältnis von Verbraucherschlichtung und Justiz: Konkurrenz oder Ergänzung?“

Link zur Veranstaltungshomepage: https://oegs.ac.at/oegs-kongress-salzburg2019/

Date: 27. September 2019 15:30
Location: Universität Salzburg, Erzabt-Klotz-Straße 1, 5020 Salzburg



Panel

Theoretische und methodische Herausforderungen der Dunkelfeldforschung

Im Rahmen der Fachtagung der Kriminologischen Gesellschaft organisiert das IRKS ein Panel zum Thema Dunkelfeldforschung. Hemma Mayrhofer referiert über "Gewaltprävalenz als Ausdruck von Sprechmächtigkeit: Fallstricke und Grenzen der Untersuchung von Gewalterfahrungen von Menschen mit Behinderungen", Walter Fuchs & Hannah Reiter präsentieren Ergebnisse aus dem Projekt MOMA, einer Befragung unter Häftlingen in Polizeianhaltezentren, und Andrea Fritsche & Veronika Hofinger reflektieren methodische und theoretische Herausforderungen im Rahmen einer laufenden Repräsentativbefragung in Österreichs Gefängnissen (SiGit). 

Mehr zur 16. wissenschaftlichen Tagung der Kriminologischen Gesellschaft  >> hier

Date: 06. September 2019 00:00
Location: Campus der Universität Wien



Podiumsdiskussion

Forum Alpbach: Wie viel Freiheit braucht eine Gesellschaft?

Wie viel Freiheit braucht die Gesellschaft? Wieviel Sicherheit ist nötig, um sowohl das Individuum zu schützen als auch die öffentliche Ordnung nicht zu gefährden? Sind Freiheit und Sicherheit Gegensätze oder bedingen sie einander in den verschiedensten Gesellschaftsbereichen? Diese Fragen diskutiert Hemma Mayrhofer mit anderen ExpertInnen bei den Technologiegesprächen 2019.  

Date: 23. August 2019 13:15
Location: Forum Alpbach, Hotel Böglerhof



Working Paper

Die Kriminalstatistik in Österreich

Das IRKS hat in mehreren Projekten an der Verbesserung der Datengrundlagen für die Kriminaljustiz gearbeitet. Arno Pilgram fasst in diesem Working Paper seine Expertise zu Kriminalstatistik und Sicherheitsberichterstattung zusammen und gibt Empfehlungen für eine Neuorganisation der Statistik. 



Studienpräsentation

Unfreiwillig in der Psychiatrie

Eine zwangsweise Unterbringung in der Psychiatrie kann potenziell jeden Menschen treffen und bedeutet einen großen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte. Der internationale Tag der seelischen Gesundheit am 10. Oktober bietet Anlass, auf die Ergebnisse einer aktuellen Studie des Instituts für Rechts- und Kriminalsoziologie (IRKS) zum Unterbringungsrecht zu schauen.


Festrede

Beccaria Medaille

Bei der 16. Tagung der Kriminologischen Gesellschaft in Wien erhielt Christa Pelikan die rennomierte Beccaria-Medaille für ihre herausragende Forschungstätigkeit. Arno Pilgram hielt die Festrede, die Sie hier herunterladen können. 


Interview

"Weder Freiheit noch Sicherheit sind gesellschaftlich gleich verteilte Güter"

Im Rahmen der Alpbacher Technologiegespräche 2019 gab Hemma Mayrhofer ein Interview zum Verhältnis von Freiheit und Sicherheit, subjektivem Sicherheitsempfinden und objektivierbarer Sicherheitslage sowie der Rolle von Prävention.
 


"Prozessebbe" - das Sinken der Klagezahlen aus rechtssoziologischer Sicht

Das österreichische Anwaltsblatt widmet sich in seiner aktuellen Ausgabe dem drastischen Rückgang an Zivilverfahren. Walter Fuchs untersucht die gegenwärtige Prozessebbe aus rechtssoziologischer Sicht. Dabei weist er einseitige mikro- oder makroökonomische Erklärungen zurück. Das Zustandekommen von Zivilverfahrensraten müsse als ein Zusammenspiel von gesellschaftlichen Konfliktursachen und der vorhandenen Bereitschaft zur Mobilisierung der Gerichte verstanden werden, auf das vielfältige Kräfte einwirken – nicht zuletzt Prozesse der Digitalisierung und sozialen Beschleunigung.

Die aktuelle Ausgabe des Anwaltsblattes steht hier als PDF zur Verfügung: https://www.rechtsanwaelte.at/fileadmin/user_upload/Anwaltsblatt/19_anwbl07-08.pdf