Neu Erschienen

Endbericht

Wege in die Radikalisierung

Das Forschungsprojekt im Auftrag des Bundesministeriums für Justiz geht der Frage nach, wie aus Jugendlichen, die in Österreich aufgewachsen sind, IS-Sympathisanten werden und welche Rolle die Justiz und der Strafvollzug dabei spielen. Wo radikalisieren sich diese Jugendlichen, die schließlich wegen Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung im Gefängnis landen? Welche Rolle spielen ihr Freundeskreis, Moscheen oder das Internet bei ihrer Radikalisierung? Die Studie baut dabei auf dem Projekt Deradikalisierung im Gefängnis auf und nützt daraus resultierende Informationen und Kontakte. Im Ergebnis soll die Studie eine über den Einzelfall hinausreichende Antwort auf die Frage geben, wie Jugendliche zu IS-Sympathisanten werden und welche Rolle dabei unterschiedliche Institutionen, aber auch sozio-ökonomische und -kulturelle sowie persönliche Kontakte und/oder Internetpropaganda spielen. 



Video

Aktuelle Herausforderungen Offener Jugendarbeit in der digitalisierten Gesellschaft

Der von Hemma Mayrhofer auf der Jugendtagung 2018 in Linz gehaltene Vortrag zu aktuellen Herausforderungen und Entwicklungsbedarfen Offener Jugendarbeit in einer mediatisierten Gesellschaft steht nun auf Youtube bereit.

Zum Vortrag >>



Preisverleihung

Verleihung des Fritz Sack Preises

Im Rahmen der Fachtagung der Gesellschaft für interdisziplinäre wissenschaftliche Kriminologie (GiwK) wurde Veronika Hofinger der Fritz Sack Preis für hervorragende kriminologische Veröffentlichungen verliehen. Das ausgezeichnete Werk untersucht die Konstruktion des Rückfalltäters von Lombroso bis zu den Neurowissenschaften. Wir freuen uns!



Rezension

Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit

Eine Rezension von Ulrich Deinet attestiert Hemma Mayrhofers Publikation zur Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit, "eine der wenigen wirklich umfassenden Wirkungsstudien im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit" zu sein und bezeichnet das Werk als "gelungenen Beitrag, um die Wirkungsdiskussion in der Kinder- und Jugendarbeit und anderen Feldern der sozialen Arbeit voranzutreiben". Hier geht's zur Rezension.



Endbericht

Legalbewährung von NEUSTART KlientInnen

Das Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie hat im Jahr 2008 eine viel beachtete Studie zur Legalbewährung von ehemaligen Neustart-Klienten und Klientinnen erstellt. Die Studie untersuchte, ob Personen nach Abschluss der Bewährungshilfe, nach einem Tatausgleich bzw. nach einer Gemeinnützigen Leistung in den darauf folgenden drei Jahren rückfällig und gerichtlich verurteilt wurden. Die Studie aus 2008 ist hier abrufbar.

Nun wurde die Studie nach Ablauf von acht Jahren wiederholt und erweitert: Neben der Bewährungshilfe, dem Tatausgleich und der Vermittlung Gemeinnütziger Leistungen wird auch die Haftentlassenenhilfe (Integration) beleuchtet. Mittels aufwändiger Auswertungen der Strafregister einer umfassenden Stichprobe werden die Rückfälle in den genannten Bereichen analog zur ursprünglichen Studie in einem Zeitraum von drei Jahren nach Abschluss der Betreuung untersucht und mit Daten zu Interventionen sowie zu Sozial- und Legalmerkmalen verknüpft.