Neu Erschienen

Festrede

Beccaria Medaille

Bei der 16. Tagung der Kriminologischen Gesellschaft in Wien erhielt Christa Pelikan die rennomierte Beccaria-Medaille für ihre herausragende Forschungstätigkeit. Arno Pilgram hielt die Festrede, die Sie hier herunterladen können. 


Interview

"Weder Freiheit noch Sicherheit sind gesellschaftlich gleich verteilte Güter"

Im Rahmen der Alpbacher Technologiegespräche 2019 gab Hemma Mayrhofer ein Interview zum Verhältnis von Freiheit und Sicherheit, subjektivem Sicherheitsempfinden und objektivierbarer Sicherheitslage sowie der Rolle von Prävention.
 


"Prozessebbe" - das Sinken der Klagezahlen aus rechtssoziologischer Sicht

Das österreichische Anwaltsblatt widmet sich in seiner aktuellen Ausgabe dem drastischen Rückgang an Zivilverfahren. Walter Fuchs untersucht die gegenwärtige Prozessebbe aus rechtssoziologischer Sicht. Dabei weist er einseitige mikro- oder makroökonomische Erklärungen zurück. Das Zustandekommen von Zivilverfahrensraten müsse als ein Zusammenspiel von gesellschaftlichen Konfliktursachen und der vorhandenen Bereitschaft zur Mobilisierung der Gerichte verstanden werden, auf das vielfältige Kräfte einwirken – nicht zuletzt Prozesse der Digitalisierung und sozialen Beschleunigung.

Die aktuelle Ausgabe des Anwaltsblattes steht hier als PDF zur Verfügung: https://www.rechtsanwaelte.at/fileadmin/user_upload/Anwaltsblatt/19_anwbl07-08.pdf



Artikel

Kommentar zum Gewaltschutzgesetz

Das Dritte Gewaltschutzgesetz, das derzeit zur Begutachtung vorliegt, enthält sinnvolle Maßnahmen zur Gewaltprävention und zum Opferschutz. Die strafrechtlichen Verschärfungen gehören nicht dazu. Ein Kommentar im Rechtspanorama von Veronika Hofinger.



Artikel

Mission Impossible? The professionalisation of Austrian probation between desistance and “what works”

Dieser im European Journal of Probation publizierte Artikel beschäftigt sich mit aktuellen Veränderungen in der österreichsichen Bewährungshilfe. Mit der Einführung der Deliktverarbeitung, eines Programms zur Senkung des Rückfallrisikos, das auf verhaltenstherapeutischen Ansätzen beruht, folgt die Bewährungshilfe dem What-Works-Ansatz. Der Artikel prüft aus der Perspektive der Desistance Forschung, die gerade in Abgrenzung zum risikoorientierten What Works entstanden ist, wie sich diese Neuerungen auswirken. Was beudetet diese Re-Orientierung für die Beziehung zwischen BewährungshelferIn und KlientIn? Verdrängt die Arbeit am Rückfallrisiko die Hilfe zur Sozialintegration? Und wie beurteilen jene, die das Programm durchlaufen haben, seine Wirkung?