Neu Erschienen

Stellungnahme

Stellungnahme Sozialhilfegesetz

Das Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie empfiehlt aus kriminalpräventiven Erwägungen dringend, das geplante Vorhaben nicht umzusetzen, da eine solche Bestimmung zu unerwünschten Folgen nicht nur für die Betroffenen und ihre Angehörigen, sondern auch für die Gesellschaft und ihren Anspruch auf Sicherheit führen kann.



Interview

Restorative Justice and the Spirit of Rebellion

Die Kriminologin und Restorative Justice Expertin Brunilda Pali gestaltet eine Reihe von 'conversations', einen email-Austausch zur Restorative Justice, ihrer Entwicklung und der Bedeutung, die sie für einzelne ProtagonistInnen hatte und hat; nach Howard Zehr gibt es nun die sehr persönlich gehaltene 'conversation' mit Christa Pelikan.



Artikel

Wirkungsevaluation als Chance

Die allgegenwärtige Forderung nach Wirkungsorientierung stellt ganzheitlich und niedrigschwellig arbeitende Tätigkeitsfelder wie mobile Jugendarbeit vor große Herausforderungen. Die Studie „JA_SICHER“ unternahm den Versuch, die Wirkungen mobiler Jugendarbeit über ein komplexes, gegenstandsadäquates Forschungsdesign zu erfassen. Damit konnte eine Fülle aussagekräftiger Wirkerkenntnisse gewonnen werden, die auch die Chance bieten, fachliche Kriterien für Erfolg gegenüber relevanten Umwelten zu stärken. Der in der Zeitschrift „Sozial Extra“ erschienene Beitrag von Hemma Mayrhofer fasst zentrale Ergebnisse zusammen.

>> zum Artikel "Wirkungsevaluation als Chance"



Working Paper

Öffentliche Sicherheit in Wien

Mit dieser Arbeit wird eine umfassende Bestandsaufnahme zur Lage der öffentlichen Sicherheit in Wien vorgelegt. Durch Sonderauswertungen konnten die vorhandenen polizeilichen und justiziellen Kriminalitätsdaten für Wien differenzierter aufbereitet werden, als dies der jährliche Sicherheitsbericht der Bundesregierung und die der Öffentlichkeit sonst zugänglichen Daten erlauben. Daten über Anzeigen sowie über staatsanwaltliche und gerichtliche Verfahrenserledigungen wurden miteinander verknüpft und kontrastiert.
Eine längerfristige Beobachtungsperspektive, die Differenzierung der Kriminalitätsdaten nach phänomenologischen Gesichtspunkten, eine Bezugnahme auf demographische Entwicklungen und Strukturmerkmale von Stadtteilen (Bezirken) sowie Daten zum Sicherheitsempfinden der Bevölkerung ermöglichen Faktenchecks in Hinblick auf Kriminalitätsverhältnisse. Die Form der Darstellung ist stark visuell ausgerichtet. Insgesamt 133 Grafiken werden durch knappe Erklärungstexte, einen methodischen Anhang und ein Glossar der wichtigesten Begriffe ergänzt.
 


Endbericht

Wege in die Radikalisierung

Das Forschungsprojekt im Auftrag des Bundesministeriums für Justiz geht der Frage nach, wie aus Jugendlichen, die in Österreich aufgewachsen sind, IS-Sympathisanten werden und welche Rolle die Justiz und der Strafvollzug dabei spielen. Wo radikalisieren sich diese Jugendlichen, die schließlich wegen Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung im Gefängnis landen? Welche Rolle spielen ihr Freundeskreis, Moscheen oder das Internet bei ihrer Radikalisierung? Die Studie baut dabei auf dem Projekt Deradikalisierung im Gefängnis auf und nützt daraus resultierende Informationen und Kontakte. Im Ergebnis soll die Studie eine über den Einzelfall hinausreichende Antwort auf die Frage geben, wie Jugendliche zu IS-Sympathisanten werden und welche Rolle dabei unterschiedliche Institutionen, aber auch sozio-ökonomische und -kulturelle sowie persönliche Kontakte und/oder Internetpropaganda spielen.