Neu Erschienen

Endbericht

Legalbewährung von NEUSTART KlientInnen

Das Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie hat im Jahr 2008 eine viel beachtete Studie zur Legalbewährung von ehemaligen Neustart-Klienten und Klientinnen erstellt. Die Studie untersuchte, ob Personen nach Abschluss der Bewährungshilfe, nach einem Tatausgleich bzw. nach einer Gemeinnützigen Leistung in den darauf folgenden drei Jahren rückfällig und gerichtlich verurteilt wurden. Die Studie aus 2008 ist hier abrufbar.

Nun wurde die Studie nach Ablauf von acht Jahren wiederholt und erweitert: Neben der Bewährungshilfe, dem Tatausgleich und der Vermittlung Gemeinnütziger Leistungen wird auch die Haftentlassenenhilfe (Integration) beleuchtet. Mittels aufwändiger Auswertungen der Strafregister einer umfassenden Stichprobe werden die Rückfälle in den genannten Bereichen analog zur ursprünglichen Studie in einem Zeitraum von drei Jahren nach Abschluss der Betreuung untersucht und mit Daten zu Interventionen sowie zu Sozial- und Legalmerkmalen verknüpft.  



Endbericht

Studie zum Wohnungseinbruch

Ziel dieser Studie im Auftrag des Kuratoriums für Verkehrssicherheit ist es, auf der Basis einer umfassenden Aktenanalyse und der Befragung von Tätern und ExpertInnen Vorschläge für Präventionsmaßnahmen zum Schutz potentieller Einbruchsopfer zu entwickeln. Der Endbericht ist nun verfügbar.



Working Paper

Bestandserhebung zu e-youth work in der Offenen Jugendarbeit in Österreich

Das KIRAS-Forschungsprojekt E-YOUTH.works befasst sich mit einem aktuellen Entwicklungsbedarf in der Offenen Jugendarbeit: JugendarbeiterInnen müssen ihre Kompetenzen und Arbeitsweisen laufend einer digitalisierten Welt anpassen, um nicht den Anschluss an wichtige Lebensräume ihrer jugendlichen Zielgruppen zu verlieren. In einer ersten Forschungsphase waren Fachkräfte der Offenen Jugendarbeit (n=211) in einer österreichweiten Online-Erhebung zum Thema befragt worden. Diese Zwischenergebnisse wurden nun als IRKS-Working Paper Nr. 19 veröffentlicht und sind hier als PDF abrufbar. 



Launch

No Hate Speech

Die 2013 vom Europarat initiierte Jugend-Kampagne No Hate Speech Movement hat es sich zum Ziel gesetzt, Hassreden im Internet zu bekämpfen und junge Menschen dabei zu unterstützen, sich online wie offline für ein respektvolles Miteinander einzusetzen. Das Nationale Komitee gegen Hate Speech, an dem auch das IRKS beteiligt ist, hat nun seine neue Website gegen Hass im Netz präsentiert. Mehr Informationen finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Familien und Jugend. 

Die Plattform CounterACT! stellt als Umsetzungspartner des Nationalen No Hate Speech Komitees Informationen, Tools und Handlungsanleitungen zur Bekämpfung von Hass und Hetze im Internet bereit. 



Open Access-Publikation

Wirkungsevaluation mobiler Jugendarbeit

Mobile Jugendarbeit stellt ein aufsuchendes, lebensweltorientiertes soziales Unterstützungsangebot für eine besonders vulnerable Zielgruppe dar. Die vorliegende Studie zu vier Einrichtungen mobiler Jugendarbeit in Österreich erfasste die hohe Komplexität von Wirkdynamiken und -zusammenhängen im Interventionsfeld der mobilen Jugendarbeit durch ein komplexes Forschungsdesign und einen Mix aus fünf methodischen Zugängen. Jeder Forschungszugang zeichnete sich durch spezielle Stärken aus, die sich wechselseitig ergänzten und besonders aussagekräftige Wirkungserkenntnisse ermöglichten.

Die im Verlag Barbara Budrich erschienene Publikation steht hier als eBook (PDF) kostenfrei zum Download bereit. Die Print-Version (Paperback) kann zum Preis von € 39,10 (Dtld.: 38,00) im Buchhandel erworben werden.