Neu Erschienen

Buchbeitrag

Erkundung der Theorielandschaft – Klassische rechtssoziologische Ansätze

In diesem neu erschienenen Beitrag zu einem Einführungsband in das junge Forschungsfeld der "Interdisziplinären Rechtsforschung" stellt Walter Fuchs klassische theoretische Ansätze der Rechtssoziologie vor, unter anderem die Entwürfe von Eugen Ehrlich, Max Weber, Theodor Geiger, Niklas Luhmann und Jürgen Habermas. Dabei zeigt er auch die Relevanz theoretischer Rahmungen für konkrete empirische Forschungsvorhaben auf.

Walter Fuchs: Erkundung der Theorielandschaft – Klassische rechtssoziologische Ansätze, in: Boulanger, Christian/Rosenstock, Julika/Singelnstein, Tobias (Hg.), Interdisziplinäre Rechtsforschung – Eine Einführung, Springer VS, Wiesbaden 2019.



Stellungnahme

Stellungnahme Sozialhilfegesetz

Das Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie empfiehlt aus kriminalpräventiven Erwägungen dringend, das geplante Vorhaben nicht umzusetzen, da eine solche Bestimmung zu unerwünschten Folgen nicht nur für die Betroffenen und ihre Angehörigen, sondern auch für die Gesellschaft und ihren Anspruch auf Sicherheit führen kann.



Interview

Restorative Justice and the Spirit of Rebellion

Die Kriminologin und Restorative Justice Expertin Brunilda Pali gestaltet eine Reihe von 'conversations', einen email-Austausch zur Restorative Justice, ihrer Entwicklung und der Bedeutung, die sie für einzelne ProtagonistInnen hatte und hat; nach Howard Zehr gibt es nun die sehr persönlich gehaltene 'conversation' mit Christa Pelikan.



Artikel

Wirkungsevaluation als Chance

Die allgegenwärtige Forderung nach Wirkungsorientierung stellt ganzheitlich und niedrigschwellig arbeitende Tätigkeitsfelder wie mobile Jugendarbeit vor große Herausforderungen. Die Studie „JA_SICHER“ unternahm den Versuch, die Wirkungen mobiler Jugendarbeit über ein komplexes, gegenstandsadäquates Forschungsdesign zu erfassen. Damit konnte eine Fülle aussagekräftiger Wirkerkenntnisse gewonnen werden, die auch die Chance bieten, fachliche Kriterien für Erfolg gegenüber relevanten Umwelten zu stärken. Der in der Zeitschrift „Sozial Extra“ erschienene Beitrag von Hemma Mayrhofer fasst zentrale Ergebnisse zusammen.

>> zum Artikel "Wirkungsevaluation als Chance"



Working Paper

Öffentliche Sicherheit in Wien

Mit dieser Arbeit wird eine umfassende Bestandsaufnahme zur Lage der öffentlichen Sicherheit in Wien vorgelegt. Durch Sonderauswertungen konnten die vorhandenen polizeilichen und justiziellen Kriminalitätsdaten für Wien differenzierter aufbereitet werden, als dies der jährliche Sicherheitsbericht der Bundesregierung und die der Öffentlichkeit sonst zugänglichen Daten erlauben. Daten über Anzeigen sowie über staatsanwaltliche und gerichtliche Verfahrenserledigungen wurden miteinander verknüpft und kontrastiert.
Eine längerfristige Beobachtungsperspektive, die Differenzierung der Kriminalitätsdaten nach phänomenologischen Gesichtspunkten, eine Bezugnahme auf demographische Entwicklungen und Strukturmerkmale von Stadtteilen (Bezirken) sowie Daten zum Sicherheitsempfinden der Bevölkerung ermöglichen Faktenchecks in Hinblick auf Kriminalitätsverhältnisse. Die Form der Darstellung ist stark visuell ausgerichtet. Insgesamt 133 Grafiken werden durch knappe Erklärungstexte, einen methodischen Anhang und ein Glossar der wichtigesten Begriffe ergänzt.