Termine

Abendveranstaltung

Extremismus und Radikalisierungsprävention in einer digitalisierten Gesellschaft

Das Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie freut sich, zu einer hochkarätig besetzten Abendveranstaltung einzuladen. Um Anmeldung bis 28.03.2019 wird gebeten: office@irks.at  

Date: 04. April 2019 18:00
Location: Kleiner Festsaal des Bundesministeriums für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz, Museumstr. 7



Vortrag

Auf dem Weg zu virtuellen role models und online-streetworkern?

Zur Transformation von Handlungsräumen und Interventionsmethoden in der Offenen Jugendarbeit.
Die Fachkräfte der Offenen Jugendarbeit stehen gegenwärtig vor der Herausforderung, ihre Arbeitsformen und fachlichen Haltungen den veränderten Lebenswelten und Interaktionsräumen der Jugendlichen anzupassen. Sie haben sich zudem mit den neuen Risiken auseinanderzusetzen, denen diese in einer digitalisierten Gesellschaft gegenüberstehen. Hemma Mayrhofer stellt in ihrem Beitrag auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) aktuelle Forschungsergebnisse zu Veränderungen der Fachlichkeit in der Offenen Jugendarbeit vor und skizziert Entwicklungsbedarfe, die im Rahmen des KIRAS-Forschungsprojekts E-YOUTH.works identifiziert wurden.

Link zur DGSA-Jahrestagung: https://www.dgsa.de/veranstaltungen/tagungen/

Date: 27. April 2019 09:00
Location: Duale Hochschule Baden-Württemberg, Rotebühlstraße 131, 70197 Stuttgart



Tagung

Security Research Event

Veronika Hofinger nimmt am Panel "Radicalisation" teil und diskutiert zum Thema Impact of Securtiy Research. Für weitere Informationen siehe Website der Veranstaltung

Date: 06. December 2018 11:00
Location: Square - Brussels Meeting Centre, rue Mont des Arts, 1000 Brussels



Vortrag

Langer Nachhall der NS-Zeit: Kinder mit Behinderungen am Steinhof zwischen 1945 und 1983

Hemma Mayrhofer referiert im Rahmen der Präsentation des Tagungsbandes "Anschluss im März 1938: Nachwirkungen auf Medizin und Gesellschaft" Ergebnisse des Forschungsprojekts „Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in der Wiener Psychiatrie von 1945 bis 1989“.

Date: 07. November 2018 18:30
Location: Jüdisches Museum Wien, Palais Eskeles, Dorotheergasse 11, 1010 Wien



Podiumsdiskussion

Symbolische Politik mit Menschenopfern. Zur Analyse populistischer Kriminalpolitik

Das Erscheinen von Karl Reitter „Heinz Steinert und die Widerständigkeit seines Denkens“ gibt Anlass zu einer Podiumsdiskussion, was das Werk Heinz Steinerts zum Verständnis populistischer Politik im Allgemeinen und von Kriminalpolitik im Besonderen beitragen kann. „Politik für das Große und Ganze“, die über gegensätzliche Interessenlagen hinwegtäuscht, operiert mit nationalen und anderen Identitätskonstruktionen sowie mit der Fiktion von Beteiligungsgewinnen durch soziale Ausschließung im Prinzip austauschbarer Feinde. Der Umgang mit Kriminalität ist, wie Heinz Steinert zeigt, ein besonders geeignetes Einübungsfeld populistischer Politik. Hier sind auch nicht rechtsgerichtete politische Bewegungen versucht, populistische Politikschemata zu übernehmen. Kann ein „gemäßigter Populismus“ („Rationalität“ bei der Kriminalisierung) aber ausreichen, um die Abnützungserscheinungen und Schwächen der repräsentativen Demokratie zu beheben? 

 
Es diskutieren: 
Helga Cremer-Schäfer, Goethe Universität Frankfurt am Main
Monika Mokre, Gefangenengewerkschaft
Reinhard Kreissl, Vicesse – Vienna Centre for Societal Security
Arno Pilgram, Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie
Karl Reitter, Autor, Lektor für Philosophie
Moderation: Ines Rössl, Institut für Rechtsphilosophie, Zeitschrift Juridikum
 

Date: 11. October 2018 19:00
Location: Depot, Breite Gasse 3