Neu Erschienen

Studienpräsentation

Unfreiwillig in der Psychiatrie

Eine zwangsweise Unterbringung in der Psychiatrie kann potenziell jeden Menschen treffen und bedeutet einen großen Eingriff in die Persönlichkeitsrechte. Der internationale Tag der seelischen Gesundheit am 10. Oktober bietet Anlass, auf die Ergebnisse einer aktuellen Studie des Instituts für Rechts- und Kriminalsoziologie (IRKS) zum Unterbringungsrecht zu schauen.


Festrede

Beccaria Medaille

Bei der 16. Tagung der Kriminologischen Gesellschaft in Wien erhielt Christa Pelikan die rennomierte Beccaria-Medaille für ihre herausragende Forschungstätigkeit. Arno Pilgram hielt die Festrede, die Sie hier herunterladen können. 


Interview

"Weder Freiheit noch Sicherheit sind gesellschaftlich gleich verteilte Güter"

Im Rahmen der Alpbacher Technologiegespräche 2019 gab Hemma Mayrhofer ein Interview zum Verhältnis von Freiheit und Sicherheit, subjektivem Sicherheitsempfinden und objektivierbarer Sicherheitslage sowie der Rolle von Prävention.
 


"Prozessebbe" - das Sinken der Klagezahlen aus rechtssoziologischer Sicht

Das österreichische Anwaltsblatt widmet sich in seiner aktuellen Ausgabe dem drastischen Rückgang an Zivilverfahren. Walter Fuchs untersucht die gegenwärtige Prozessebbe aus rechtssoziologischer Sicht. Dabei weist er einseitige mikro- oder makroökonomische Erklärungen zurück. Das Zustandekommen von Zivilverfahrensraten müsse als ein Zusammenspiel von gesellschaftlichen Konfliktursachen und der vorhandenen Bereitschaft zur Mobilisierung der Gerichte verstanden werden, auf das vielfältige Kräfte einwirken – nicht zuletzt Prozesse der Digitalisierung und sozialen Beschleunigung.

Die aktuelle Ausgabe des Anwaltsblattes steht hier als PDF zur Verfügung: https://www.rechtsanwaelte.at/fileadmin/user_upload/Anwaltsblatt/19_anwbl07-08.pdf



Artikel

Kommentar zum Gewaltschutzgesetz

Das Dritte Gewaltschutzgesetz, das derzeit zur Begutachtung vorliegt, enthält sinnvolle Maßnahmen zur Gewaltprävention und zum Opferschutz. Die strafrechtlichen Verschärfungen gehören nicht dazu. Ein Kommentar im Rechtspanorama von Veronika Hofinger.