ELFUM

Die elektronische Fußfessel als Ressource modernen Haftmanagements


Vor dem Hintergrund überbelegter Haftanstalten und daraus resultierender schwieriger Haftbedingungen gewinnt ein gutes, modernes Haft- und Risikomanagement an Bedeutung. Die elektronische Fußfessel stellt sich aufgrund guter Erfahrungen und trotz bisher zurückhaltender Anwendung als ein Hoffnungsträger für positive Effekte und für Entwicklungsmöglichkeiten im Haft- und Risikomanagement des Strafvollzugs dar. Dadurch angeregte Ausweitungsüberlegungen erfordern jedoch aktuelles, bisherige Praxis und Ergebnisse berücksichtigendes, evidenzbasiertes Planungswissen, das bislang nicht vorliegt. Das Forschungsprojekt verfolgt in diesem Sinn die Zielsetzung, aktuelles, evidenzbasiertes Wissen zu Qualitäten, Chancen, Erfordernissen, Bedingungen, Grenzen und Risiken des (Mehr-) Einsatzes der elektronischen Fußfessel zu erarbeiten und der Praxis zu vermitteln.

Das Projekt wird innerhalb des Sicherheitsforschungs-Förderprogramm KIRAS durch das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) gefördert.

      

Weitere Projekt- bzw. KooperationspartnerInnen:

Bundeministerium für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz

Projekt Laufzeit

November 2017 bis Februar 2019

Projektleitung

Walter Hammerschick

Kaufmännische Geschäftsführung/ Leitungsteam


ProjektmitarbeiterInnen

Veronika Hofinger

Wissenschaftliche Geschäftsführung/ Leitungsteam