Inklusion & Exklusion

Das Begriffspaar Inklusion/Exklusion etablierte sich in den letzten Jahrzehnten sowohl auf sozialpolitischer als auch auf sozialwissenschaftlicher Ebene zur Bezeichnung und Analyse von kritischen Soziallagen, Marginalisierungsphänomenen und Ausgrenzungsprozessen. Das Forschungsinteresse des Instituts gilt Fragen gesellschaftlicher Teilhabe, Praktiken und Institutionen sozialer Kontrolle und Hilfe, Diskriminierungsphänomenen und Schutzmaßnahmen dagegen und insbesondere auch der Auseinandersetzung mit Alternativen zu exkludierenden und punitiven gesellschaftlichen Praktiken.


Menschen mit Behinderung in der Wiener Psychiatrie

Im Dezember 2014 beauftragte der Wiener Krankenanstaltenverbund das Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie mit der zeithistorisch-sozialwissenschaftlichen Erforschung von zwei Einrichtungen zur stationären…


Evaluation des Pilotprojektes "Sozialnetz-Konferenz bei Maßnahmenuntergebrachten"

Nach positiven Erfahrungen mit einem Pilotprojekt führt der Verein NEUSTART Sozialnetzkonferenzen (SONEKOs) für Jugendliche seit November 2014 österreichweit durch. Jugendliche in Untersuchungs- oder Strafhaft…


Evaluation des Modellprojekts "Unterstützung zur Selbstbestimmung"

Unter dem Titel "Unterstützung zur Selbstbestimmung" führt das BMJ seit März 2014 ein Modellprojekt mit einer angestrebten Laufzeit von ca. 2 Jahren durch, das die Schaffung und Förderung von Alternativen…


Die strukturierte Deliktverarbeitung aus Sicht der Bewährungshilfe-Klienten

Die österreichische Bewährungshilfe (BWH) befindet sich derzeit in einem Veränderungsprozess. Geschäftsführung und Zentralbereichsleitung streben die weitere Professionalisierung der Straffälligenhilfe…


Sachwalterschaft, Clearing und Alternativen zur Sachwalterschaft

Vor dem Hintergrund stark ansteigender Sachwalterbestellungen gibt es bereits seit den 1990er Jahren Bemühungen, den Einsatz der knappen Kapazitäten der Vereinssachwalterschaft effizienter zu gestalten…