Legalbiografien von NEUSTART Klienten

Legalbewährung nach Außergerichtlichem Tatausgleich, Gemeinnütziger Leistung und Bewährungshilfe

 Der gesetzliche Auftrag der Bewährungshilfe ist es, „dem Rechtsbrecher zu einer Lebensführung und Einstellung zu verhelfen, die diesen in Zukunft von der Begehung mit Strafe bedrohter Handlungen abzuhalten vermag“ (§52 StGB). Diversionelle Maßnahmen – insbesondere intervenierende Diversion wie der Außergerichtliche Tatausgleich oder die Erbringung einer Gemeinnützigen Leistung – erhalten ihre Legitimität auch dadurch, dass sie rückfallvermeidend wirken sollen. Diesen „spezialpräventiven Erfolg“ justizieller Maßnahmen zu messen, ist ein wesentliches Ziel von Studien zur Legalbewährung.

Die Sozialarbeiter und Sozialarbeiterinnen von Neustart betreuen ihre Klienten oft über lange Zeiträume, v.a. in der Bewährungshilfe mitunter über mehrere Jahre. Nach Abschluss der Betreuung erfahren die Mitarbeiter häufig wenig oder gar nichts über deren Werdegang. Die vorliegende Studie will nun diese Lücke schließen und untersucht den weiteren Lebenslauf im Sinne der Legalbewährung ehemaliger Neustart-Klienten.


Autoren

Veronika Hofinger

Wissenschaftliche Geschäftsführung/ Leitungsteam


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